Das Bioenergiedorf Schlöben
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VisionUnsere Grundidee ist, für die Gemeinde Schlöben und ihre Einwohner gemeinschaftlich eine zentrale Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energiequellen (Biomasse) zu generieren.. Hierfür soll einer Biogasanlage den benötigten Grundrohstoff - Biogas erzeugen. Komplettiert wird die Anlage durch ein BHKW, einer Hackschnitzel-Heizanlage und einem Nahwärmenetz. Den Eigentümern von potentiellen Anschlussobjekten (Wohnhäuser, Betriebe, kommunale Einrichtungen u.Ä.) wird somit die Möglichkeit offeriert, sich an das zu verlegende Nahwärmenetz verbunden mit dem Bezug von Nahwärme anzuschließen. Dies verspricht ihnen eine komfortable, umweltfreundliche und klimaneutrale Wärmeversorgung (Heizung, Warmwasser). Durch die Verwendung von heimischen Energieträgern soll diese Wärmeversorgung zudem unabhängig von Öl- und Gasimporten und den mit fossilen Energieträgern verbundenen Preisrisiken sein. Es ist vorgesehen, die geplante "Zentralheizung" gemeinschaftlich, als Genossenschaft, zu errichten und zu betreiben. Neben den ökologischen Vorteilen hat das Projekt auch einen hohen regionalwirtschaftlichen Wert: Die Energiekosten fließen nicht mehr ab, denn die Wertschöpfung geschieht vor Ort und die Kaufkraft wird erhöht. Aktuell:Die Grundplanung der Anlage ist soweit beschlossen. Dies bezüglich sind die Kalkulationen der Investitionskosten und deren Finanzierung berechnet. Als Ergebnis stehen die kalkulatorischen Wärmegestehungskosten als Preis für die Wärmeabnahme. Im Downloadbereich ist das Konzept sowie ein Heizkostenvergleichsrechner zur Veranschaulichung bereitgestellt. In der Gründungsversammlung am 29.10.2009 wurde von den Gründern die Errichtung der Genossenschaft mit der Firma Bioenergiedorf Schlöben eG mit Sitz in Schlöben erklärt. Die 5 Gründungsmitglieder haben die Satzung beschlossen und mit ihren Unterschriften angenommen. Der Aufsichtsrat hat sich konstituiert und den Vorstand bestellt. Dieser wird in Kürze die Genossenschaft in das Genossenschaftsregister eintragen lassen und die Prüfung beim Genossenschaftsverband veranlassen. Die erste außerordentliche Generalversammlung der Bioenergiedorf Schlöben eG iG am 19.11.2009 war sehr gut besucht von interessierten Bürgern der Gemeinde wie auch potenziellen neuen Mitgliedern der Genossenschaft. Der Versammlungsleiter stellte den gewählten Aufsichtsrat (Wolfgang Teich, André Heise, Jürgen Winkelmann) sowie den bestellte Vorstand (Hans-Peter Perschke, Matthias Klippel) vor. Weiter wurde die beschlossene Satzung der Genossenschaft in den wichtigen Anhaltspunkten erläutert. Herr Tanner von der Firma Pewo präsentierte ein Exponat einer Hausübergabestation und stellte sich diesbezüglich den technischen Fragen des Publikums. Video außerordentliche Generalversammlung 19.11.2009 Der Vorstand hat in Abstimmung des Aufsichtsrates die Rückkehr zum ursprünglichen Anlagenkonzept beschlossen. Somit wird am Standort Mennewitz die Biogasanlage mit BHKW errichtet. Ferner wird über eine Biogasleitung ein zweites sog. Satelliten-BHKW am Standort Schlöben mit Rohstoff versorgt, welches dann die Grundlastwärmeversorgung für das Wärmenetz gewährleistet. Die Spitzenlasten fängt dann ein leistungsangepasster Holzhackschnitzelkessel auf. So wird die Konzeption dem ökologischen Gedanken gerecht und gewährleistet Versorgungssicherheit. Um die Mitglieder auf den aktuellen Stand der Planungen zu versetzen, wurde am 18.03.2010 eine außerordentliche Generalversammlung einberufen. Auf Basis der bis 22.03.2010 beigetretenen Mitglieder wird die Größe der Biogasanlage, des Wärmenetzes und des Spitzenlastkessels geplant. Der spätere Beitritt ist mit höherem Kalkulationsaufwand verbunden. Somit ist ein Eintrittsgeld entsprechend des Genossenschaftsstatutes vorgesehen. Die Präsentation dokumentiert das Anlagenkonzept, sowie die damit verbundenen Investitionen und Einnahmen: Präsentation außerordentliche Generalversammlung 18.03.2010 Präsentation außerordentliche Generalversammlung 18.03.2010_PDF In Kürze wird hierzu ein ausführlicher Businessplan zum Download bereit stehen. Mitgliederzahl am 27.05.2010… 67 (inklusive Schule, Turnhalle, Gemeindegebäude, Kindergarten, Agrargenossenschaft, alle Mehrfamilienhäuser) Bestandsaufnahme Gasthermen: Es wurden uns einige Diskussionen zum Thema Anschluss von Gasthermen auf dem Dachboden zugetragen. Grundsätzlich werden die Kosten der Hausanschlussleitungen bis an die Hausübergabestationen durch die Genossenschaft getragen, egal ob im Keller oder Dachboden gelegen. Dies wurde in den öffentlichen Sitzungen auch entsprechend publiziert. Jedoch sollte der genaue Bestand entsprechender Anlagen im Einzugsgebiet inklusive der Zuleitungswege festgestellt werden. Der Aufsichtsrat, vertreten durch die Herren Teich und Heise, wird deshalb zeitnah eine Inventur dies bezüglich durchführen. Wir bitten Sie sich entsprechend zu melden und Informationen bereit zu stellen. Kostenanalysen: Weiter kann Ihnen Herr André Heise auch Empfehlungen und Kostenanalysen für die Einbindung der Fernwärme in Ihr vorhandenes Heizungssystem gewähren, da hier mancherorts utopischen Kostenanschlägen kursieren. Biogasanlage: Die vorliegenden Angebote der Biogasanlagenhersteller wurden in Zusammenarbeit mit Fachpersonal der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) sowie BIOBETH auf das Gründlichste geprüft. Im Auswahlverfahren spielten nicht allein die Gesamtkosten das ausschlaggebende Argument, sondern ebenso die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Anlage. Die Entscheidung für die optimalste Biogasanlage wird nun zeitnah im Gremium der gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Vorstand beschlossen. Im nächsten Schritt wird das Genehmigungsverfahren der Anlage eröffnet. Die Entscheidungsträger im Landratsamt wurden bereits in großer Runde über die Absichten vorinformiert. Beim nächsten Treffen werden die Formalien zusammen mit dem Hersteller besprochen, sodass alle nötigen Unterlagen und Gutachten schnellstmöglich zur Verfügung stehen. Dies sollte das Verfahren der Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz beschleunigen. Nächster großer Meilenstein ist die Auslegung der Finanzierung inklusive der Bankverhandlungen bzgl. der Fremdfinanzierung sowie Optimierung der Förderoptionen. Genossenschaft: Ein erster Teilerfolg ist geschafft: die Genossenschaft ist mit Datum 06.08.2010 ist das Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Jena offiziell eingetragen. Die Bioenergiedorf Schlöben eG ist somit als juristische Person selbständig handlungsfähig und beschränkt haftend. Ausblick:Breitbandinitiative: Da wir beim Aufbau des Bioenergiedorfes Schlöben mögliche Synergieeffekte nutzen möchten, wurde ebenso die Verlegung eines Breitbandnetzes mit dem Wärmenetz angedacht. Bei der Gewinnung möglicher Kooperationspartner, kann die Breitbandinitiative "Thüringen Online" des Thüringer Wirtschaftsministeriums unterstützende Leistungen gewähren: In erster Phase ist es notwendig, mittels Erhebung den Bedarf an breitbandigen Internetanschlüssen in der Gemeinde zu ermitteln. Anhand dieser Angaben ist es möglich, den Bedarf vor Ort abzuschätzen, um die Verbesserung der Versorgung optimal planen zu können. Weitere Informationen und Fragebogen Bitte füllen Sie den beigefügten Fragebogen "Umfrage zur Erfassung der Internetversorgung" und reichen diesen im Gemeindebüro Schlöben ein. ________________________________________________________________________ |
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Kontakt:BIOBETHDipl.-Ing. (FH) Denis Peisker Tel.: +49 (0)36427 / 868 128 E-Mail: denis.peisker(at)biobeth.de Bioenergie-Region Jena SHK Dipl.-Bw. Thomas Winkelmann Tel.: +49 (0)36693 / 230944 E-Mail: th.winkelmann@bioenergie-region.de |
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Links zum Thema Bioenergie: |
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Download:Satzung der Bioenergiedorf Schlöben eG Schema einer Hausübergabestation Beispiel einer Hausübergabestation (Der abgebildete Vorwärmevertrag gilt/galt nur als Muster wie es andere Bioenergiedörfer geregelt haben, kein Bezug zur Bioenergiedorf Schlöben eG) |